Sharing und Wir-Kultur: Wie Coworking Innovationen beflügelt

 © Antje Hinz

Coworking ist wie eine Wundertüte: Du triffst neue Leute, teilst mit ihnen Ideen, Visionen, Herzblut und Leidenschaft, findest Dinge, die Du nicht gesucht hast und erlebst Vielfalt und Überraschungen, die Deine Projekte und Deine Persönlichkeit wachsen lassen. Coworking bedeutet weit mehr als nur Infrastruktur zu teilen. Ein Streifzug durch Geschichte und Gegenwart der kooperativen Zusammenarbeit.

Die Anfänge

Die Idee gemeinschaftlicher Büronutzung entstand nicht in den USA, sondern in der deutschen Hackerszene. 1995 gründeten einige Computerfreaks in Berlin den Clubraum C-Base – ein Vorläufer des Coworkings. Die Idee wurde zum Trend, als der Chaos Computer Club 2007 bei seinem Jahreskongress empfahl, gemeinsame Räumlichkeiten für neue Projekte anzumieten (Building a Hacker Space). Kurz zuvor hatte Tim Pritlove in seinem Podcast CRE055 (Chaosradio Express) den bis heute bestehenden Hackerspace Metalab in Wien vorgestellt. Pendants in Deutschland entstanden in Köln mit C4, in Hamburg mit Attraktor, in Mannheim mit RaumZeitLabor (weltweites Verzeichnis: hackerspaces.org). In den USA wurden ab 1999 Büroplätze geteilt, im New Yorker Stadtteil Manhattan eröffnete u. a. das „42West24“, allerdings noch ohne Community-Gedanken. In San Francisco florierte Coworking ab 2006 im Umfeld der Social-Web-Community von Hacker Chris Messina, Programmierer Brad Neuberg und Kommunikatorin Tara Hunt, die gemeinsam „Citizen Space“ und „The Hat Factory“ gründeten. Im gleichen Jahr startete am Rosenthaler Platz in Berlin Sankt Oberholz, das seitdem Freidenker und digitale Nomaden mit viel Kaffee, buntem Coworking, spannenden Events und diversen Teams lockt.

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Augenhöhe

Zu den geistigen Vätern des Coworkings gehört der amerikanische Gamedesigner und Spaßtheoretiker Bernard Louis DeKoven. In einem Interview berichtet er, dass er schon 1999 den Begriff Coworking benutzt habe, um bei der Spieleentwicklung Hierarchien abzuschaffen: „When I coined the term coworking, I was describing a phenomenon I called “working together as equals.” DeKoven sah im Coworking eine Chance zum Zusammenarbeiten auf Augenhöhe. Auch Sascha Lobo und Holm Friebe gehören mit ihrem Buch Wir nennen es Arbeit (2006) zu den Wegbereitern des Coworkings und ein Leben jenseits von Festanstellung.

Materielle Synergien

Aus finanzieller Not eine Tugend machen: Vor allem Berufseinsteiger schätzen die Begrenzung von Kosten und die Überschaubarkeit lästiger Pflichten, etwa bei Miete und Infrastruktur für Internet, Drucker, Scanner, Telefon, Beamer, bei Nebenkosten und Büroreinigung, bei der Nutzung größerer Räume für Teambesprechungen. Doch tatsächlich ist Coworking heute weit mehr als das Teilen materieller Ressourcen.

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Ideeller Zusammenhalt

Den Coworkern geht es um immaterieller Dinge: um besondere Atmosphäre und Gründergeist, um das Teilen von Wissen und Erfahrungen, d. h. nach dem peer-to-peer-Prinzip eigene Fähigkeiten weiterzugeben und von anderen Kompetenzen der Mitstreiter zu profitieren. Leidenschaft und Energie sollen wachsen, nicht zuletzt durch die Community. Zu den Säulen des Coworkings gehören gemeinsame Veranstaltungen, Workshops, Konferenzen und Wettbewerbe mit Präsentationen und Pitches eigener Konzepte und Ideen.

Sich auf Vertrauen und gemeinsame Werte stützen zu können, bedeutet den Coworkern ebenso viel wie die Entlastung des eigenen Geldbeutels. Basis und Voraussetzung für erfolgreiches Coworking sind gegenseitiges Interesse und Offenheit, Wille zur Zusammenarbeit und Gemeinschaft, Nachhaltigkeit im Denken und Handeln und ein offener Zugang zu materiellen und immateriellen Ressourcen. „Gemeinsam statt einsam!“, so die Devise.

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Wachstum der Communities

2007 wurde Coworking erstmalig zum Trend-Suchbegriff bei Google, heute (Juni 2017) findet man dazu bereits über 17 Millionen Einträge. Derzeit arbeiten mehr als 1 Million Menschen weltweit in Coworking Spaces, in Deutschland rund 14.000 – mit wachsender Tendenz. Die meisten Bürogemeinschaften gibt es in New York, Berlin und London. Die höchste Coworking Dichte, gemessen an den Einwohnern, bieten Spanien und Australien. Nicht alle Anbieter arbeiten kostendeckend, müssen sie auch nicht, weil viele im Rahmen von  Mischnutzungsmodellen keine Gewinne erwirtschaften wollen oder dürfen. Die Superbude-Hotels in den Hamburger Stadtteilen St. Georg und St. Pauli bieten Coworkern in den Kitchenclubs täglich ab 14:00h ohne Anmelde-, Verzehr- oder Zimmerbuchungspflicht Raum zum kollaborativen Arbeiten inkl. schnellem W-LAN, Drucker, Scanner, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Snacks und heimischem Computer.

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Konzepte und Alleinstellungsmerkmale

Die Konzepte der Coworkings variieren. Manche Anbieter offerieren besonders günstige Konditionen, wie der betahaus-Verbund (seit 2009), andere bieten vergleichsweise viele Filialen in internationalen Metropolen. WeWork etwa trumpft mit 50.000 Mitgliedern an mehr als 90 Orten in rund 30 Städten in 12 Ländern (Mai 2016) und dem markigen Slogan: „Make a life, not just a living“. Auch das rasch wachsende Unternehmen Mindspace kommt aus der „Start-up-Nation“ Israel, wo Coworking-Büros seit langem blühen. Mindspace ist eine ästhetische Mischung aus Café, hochmodernem Büro, Bücherei und Wohnzimmer, gespickt mit gemütlich-elegantem Retro-Design und Steam-Punk-Reminiszenzen.

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Places in Hamburg wirbt unter dem Motto: „Ob Open Space oder Work Box, ob Conference oder Meeting, bei places findet jeder sein place to be“ und lockt mit dem Geist des amerikanischen Designer-Ehepaares Charles and Ray Eames. Die Arbeitsplätze von Places  wirken wie in eine Ausstellungsfläche für stylische Büromöbel.

Beehive möchte mit Transparenz und Flexibilität überzeugen und bietet Räume ohne versteckte Kosten und Mindestvertragslaufzeit. 

Mit einem branchenspezifischen Hotspot für die Gamerszene wartet InnoHub in Hamburg auf, hier können sich Gamer mit Akteuren aus Marketing und Consulting vernetzen.

Impact Bazaar in New York wirbt mit einem „Innovations-Ökosystem“ aus Workshops, Gastreden, Lesungen, Gründerlaboren, Yoga, Meditation und Medienzentrum. Auf dem „Live Market Place“ können sich Gründer mit Organisationen, Ausstellern, Mentoren, Gastgebern und Partnern vernetzen.

Die tschechische Community Techsquat bietet in mehreren urbanen Metropolen gemeinsames Wohnen und Arbeiten. In den technisch hervorragend ausgestatteten Großraumbüros der Wohngemeinschaften können Techies und High Potentials aus aller Welt temporär an ihren Projekten schmieden und zusammen leben.

Eltern-Kind-Büros wie Rockzipfel in Leipzig erleichtern in mehreren Städten Deutschlands die Möglichkeit, Arbeiten und Kindererziehung zu verbinden.

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Metropolregionen und ländliche Räume

Coworking ist längst auch außerhalb urbaner Metropolen angekommen. Besonders in Universitätsstädten sind Angebote entstanden, z. B. projekt:raum WarnowValley in Rostock, Cowork in Greifswald, ZeitRaum in Braunschweig. Im oberbayerischen Bad Tölz eröffnete eine Werbeagentur den Space Heimat 2.0 und vermietet Teile eines ehemaligen Brauhauses an andere Coworker unter.

Auf einem brandenburgischen Gutshof bietet Coconat eine inspirierende Arbeitsumgebung mit erholsamen Freizeitangeboten in der Natur. Gearbeitet werden kann u. a. an Freiluftschreibtischen, Übernachtungen sind wahlweise in Hotelzimmern oder Indoorzeltplätzen möglich.

In Mecklenburg-Vorpommern bietet das idyllisch gelegene Seminarhaus Platz des Friedens in der Nähe von Lübtheen viel Ruhe, Herzenswärme der Betreiber und geistigen Nährboden für neue Ideen, Austausch, Erbauung, Mutter Erde unter den Füßen und bei günstiger Witterung auch einen atemberaubenden nächtlichen Sternenhimmel. Wenige Kilometer entfernt entsteht ein neues Wohn- und Lebensprojekt Wassermühle Brömsenberg, das noch tatkräftige und engagierte Mitstreiter sucht. Ein ähnliches Projekte entsteht mit Wir bauen Zukunft im Zukunftszentrum Nieklitz, das sich als Experimentierfeld für bedarfsorientierte Innovation, soziales Unternehmertum sowie nachhaltiges Bauen, Lernen und Leben versteht. In Neustrelitz lädt die Alte Kachelofenfabrik mit Charme und vielfältigen Angeboten zum gemeinsamen Arbeiten, Lernen und Austauschen ein.

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Fablabs, Techshops, Makerspaces

Wer Geräte der Spitzentechnologie für seine Geschäftsideen braucht, wie z. B. 3D-Drucker, Großrechner, Vinyl-Cutter, Metallfräsen, Stahl- und Bügelpressen oder Laser, braucht besonders ausgestattete Räume. Die Idee des Fabrication Laboratory stammt vom Massachusetts Institute of Technology, dem Center for Bits and Atoms. FabLabs halten ursprünglich Menschen sozial schwacher Regionen zur kostenlosen technischen Weiterbildung und der Realisierung eigener Ideen. Techshops und Fablabs sind heute besonders für Start-ups und Kleinunternehmer mit kleinem Budget attraktiv. In den Hightech-Werkstätten treffen Einzelunternehmer, Erfinder, Handwerker und Internet-Spezialisten aufeinander, feilen an Prototypen und am Produktdesign. Neben den Geräten werden auch Wissen und Erfahrungen geteilt, z. B. in der Dingfabrik Köln.

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Mobiles Coworking

Zahlungskräftigen digitalen Nomaden, die sich an keinen Ort binden wollen, bietet das Elektroauto WORKSPACe eine Heimat. Das integrierte Büro ist mit Schreibtisch, Bürostuhl, schnellem drahtlosen Internet und Computer ausgestattet, einer kleine Küche inkl. Kaffeemaschine und Kühlschrank und einem faltbaren Klappfahrrad.
Mit dem weltweit ersten Coworking Katamaran-Office COBOAT können reiselustige Coworker sogar Wind und Wellen trotzen.

Umnutzung

Viele Coworking Spaces entstehen aus ehemaligen Industriebrachen und Gewerbehöfen. Einer der ersten Orte dieser Art ist die Wiener Schraubenfabrik, 2002 von Stefan Leitner-Sidl und Michael Pöll gegründet. In Hamburg wird derzeit das Oberhafenquartier in ein großes Kreativzentrum umgewandelt, u. a. mit dem Fundus Hanseatische Materialverwaltung und der branchenspezifischen Filmfabrique. Das Umweltministerium und der Freistaat Sachsen fördern aktuell ein Modellvorhaben über „niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft“. Das Projekt dokumentiert Praxisbeispiele, die den Wandel von Industriebrachen zur kreativen Produktionsstätten repräsentieren.

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Old Economy und Coworking

Immer mehr traditionelle Unternehmen greifen das Thema Coworking auf,  um mit Ideen und Innovationen auf den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu reagieren. Etwa ein Drittel aller Dax-Unternehmen hat inzwischen eigene Hubs, Labs, Inkubatoren oder Acceleratoren. Damit die Innovationsprozesse nachhaltig Wirkung erzielen, muss dem staunenden Entdecken die Fokussierung auf das Kerngeschäft folgen und die Entwicklung von Prototypen, z. B. nach der Design Thinking- Methode

Größere Unternehmen richten eigene Flächen und Hubs ein, z. B. die Otto Group in Hamburg mit Collabor8, Bosch in Renningen mit Platform 12, Microsoft in München mit smart workspace, Philips mit einem InnovationPort für eHealth. Der Orthopädie-Experte Otto Bock aus dem niedersächsischen Duderstedt hat sich mit dem Open Innovation Space auf dem Gelände einer alten Brauerei im Berliner Prenzlauer Berg Zugang zu jungen innovativen Hackern und Tüftlern verschafft – in direkter Nachbarschaft zum FabLab. Eine ähnliche Partnerschaft ist der Maschinenbau-Konzern der Schaeffler-Gruppe in Herzogenaurach mit seinem Innovation Hub zur Factory Berlin eingegangen. Auch das Innovation Hub der Lufthansa in Berlin schlägt eine Brücke zur globalen Travel-Tech-Szene, um mit Start-Up-Partnerschaften neue digitale Produkte zu bauen. Die Telekom betreibt ihren Inkubator HubRaum, der Medienkonzern Axel Springer Plug and Play, Coworkings mit FinTechs unterhält die Commerzbank mit dem Main-Incubator und die Deutsche Post Nugg.ad.

Das JOSEPHS, eine Tochter der Fraunhofer-Gesellschaft, bietet in der Innenstadt von  Nürnberg auf „Testinseln“ von Themenwelten anderen Firmen die Möglichkeit, kontinuierlich Feedback von Co-Creatoren zu neuen Produkten und Dienstleitungen einzuholen. Erkenntnisse können direkt in das finale Design einfließen.

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Raus aus dem Alltag

Kleinere Unternehmen mieten sich in externe CoworkingSpaces ein, um Ideen und Impulse des agilen, flexiblen, kollaborativen Arbeitens für die eigene Firma zu erlernen. Neue Perspektiven entstehen leichter in kreativer, inspirierender Umgebung. Erkenntnisse werden anschließend in das Mutterhaus übertragen. Die Motivationen für die Exkurse sind vielfältig. Raus aus dem Alltag ist die Devise. Büroangestellte sollen vom kreativen Geist der Coworker profitieren und eine günstige Alternative zum isolierten Home-Office finden. Coworking-Orte dienen Unternehmen heute auch als Orte der Weiterbildung, um sich mit den Präsentationen und Pitches von Startups und Kreativen über neue Trends zu informieren.

Zuweilen buchen sich Firmen auch lediglich für Veranstaltungen in externe Coworkings ein, um gegenüber Partnern und Kunden Innovationsgeist zu präsentieren. Die Orte können gar nicht ungewöhnlich genug sein.  Alte Fabrikgelände, Theater, inspirierende Kreativzentren, wie das Unperfekthaus in Essen, schwimmende Hausboote, wie das Kai10 – Floating Experience Hamburg. Maritimes Flair verströmt auch das ehemalige Seebäderschiff Seute Deern in der Hamburger Hafencity. Für die Tagespauschale gibt es freies WLAN und kostenlosen Kaffee.

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Das Medienunternehmen dpa hat sich im Hamburger betahaus mit seinem accelerator-Programm Nextmedia-Elevator eingemietet. Freelancer und Startups können sich zur konkreten Produktentwicklung und -testung für ein 6monatiges Programm bewerben. Sie erhalten finanzielle Unterstützung und Zugang zu verschiedenen Medienhäusern, die sich im Gegenzug innovativen Input und neue digitale Geschäftsideen erhoffen.  

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Wissenschaft und Plattformen

Der Coworking-Markt wird inzwischen auch wissenschaftlich untersucht, z. B. in einer Studie des Fraunhofer-Instituts IAO und vom Coworking-Magazin Deskmag. Am Institut für Creative Industries & Media Society der Hochschule für Medien in Stuttgart beschäftigt sich Viktoria Pepler in einer Masterarbeit mit dem Thema. Über gemeinsame Grundsätze und das Selbstverständnis der Szene, offen voneinander zu lernen und menschenorientiert zu handeln, informiert das Coworkingmanifesto, das schon 2.400 Coworker unterzeichnet haben. Eine Übersicht über Coworkings in Deutschland liefert Coworking.de, während workfrom über trendige Plätze weltweit berichtet. Die Platttform Seats2Meet bietet ein Vernetzungstool, um gezielt weltweit wo auch immer passende Partner für Coworkings zu finden.

Längst haben sich auch Coworking-Konferenzen, Tagungen, Festivals und Netzwerktreffen etabliert etabliert. Exkursionstouren, wie kürzlich von der Hamburg Kreativgesellschaft organisiert, geben interessierten Coworkern gezielt Einblick in die verschiedenen Angebote der Coworking Spaces. Im Rahmen der KreativLabs von Kreative MV tauschten sich kürzlich Akteure in Rostock über kollaborative Zusammenarbeit in urbanen und ländlichen Regionen aus. 

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Fazit

Coworking bedeutet Sharing-Kultur in vielfältiger Ausprägung: als Arbeits- und Wirtschaftsraum, Informations-, Experimentier- und Entwicklungsraum, Sozial- und Kontaktraum, Spielwiese, bei der sich Arbeit und Freizeit vermischen. Weniger zu besitzen, heißt freier, unabhängiger und agiler zu sein, schneller seinen Lebensraum wechseln zu können, um zu neuen beruflichen Ufern und Herausforderungen aufbrechen zu können. Weniger Verpflichtungen nachkommen zu müssen, bietet Raum für mehr Vielfalt und mehr Ideen.

C oworking = kooperativ und kollaborativ 

O ptimistisch sein

W ir-Kultur praktizieren

O ekonomisch handeln

R evolutionäres planen

K reativität entdecken

I nspirationen erhalten

N achhaltig denken und handeln

G renzen überschreiten

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