10 Tipps: So sind Imagefilme für kleine Unternehmen realisierbar

Björn-mit-Kamera_Hannes_2015 © Hannes Wirtz: Videojournalist Björn Kempcke

„Ein informativer Film über meine Firma wäre schon toll! Kann ich mir im Moment aber finanziell nicht leisten!“ – Diesen Satz höre ich immer wieder, wenn ich kleinen Unternehmern berichtete, dass unser Silberfuchs-Verlag neben Hörbüchern, Erklärtrickfilmen, interaktiven Grafiken und klingenden Visitenkarten für Firmen auch kleine Filmreportagen und Interviews realisiert. 10 Tipps, die zeigen, wie Imagefilme auch für kleine Unternehmen realisierbar sind.

Die Idee, engagierte Kleinunternehmer in ihrer Arbeitsumgebung sympathisch zu Wort kommen zu lassen, beschäftigte mich immer wieder, bis ich durch ein Interview die Journalistin Sylvia Karasch kennenlernte. Sie befragte mich für das deutschsprachige Programm beim kanadischen CHIN Radio Toronto über unser Deutschland-Hörbuch und die englischsprachige Übersetzung „Listen to Germany“, die wir mit einem Grußwort von Außenminister Frank-Walter Steinmeier für das Auswärtige Amt produziert hatten.

Flyer Deustchland hören © Silberfuchs-Verlag

Kreatives Brainstormen

Nach der Radiosendung erzählte mir Karasch von ihrem Portal „Bei-Uns-In-Neuwulmstorf.de“, eine Service-Website für Bürger, die über Ereignisse im Ort informiert und auf der Geschäftsleute und Unternehmen für ihre Produkte und Dienstleistungen werben können – mit Texten und Fotos. Filme seien leider zu teuer, bestätigte Karasch meine Erfahrungen. Aber man könne ja mal gemeinsam überlegen, wie sich das Hauptproblem – Preis und Aufwand – kreativ und neu überdenken lasse.

Unsere kreativen Tipps möchte ich mit Ihnen an dieser Stelle teilen!
Das können Sie als Unternehmer auch, wenn Sie die Kräfte bündeln:

  1. Suchen Sie gleichgesinnte Unternehmer bzw. Geschäftsleute in Ihrem Umfeld! Fündig werden Sie z. B. in regionalen Gewerbevereinen, Interessengemeinschaften, Sportvereinen, bei Handels- oder Handwerkskammern oder in Businessclubs. Planen Sie das nächste Werbeprojekt gemeinsam mit anderen Unternehmen. Nutzen Sie die Kraft vieler Mitstreiter, um die virale Verbreitung zu steigern. So erreichen Sie mehr als ein Einzelkämpfer.
  1. Erzählen Sie jedem, den Sie treffen mit leuchtenden Augen von Ihrer Idee! Bitten Sie Andere um ihre Meinung und um weitere Anregungen. Nutzen Sie jede Gelegenheit und jeden Ort für einen Austausch, überall, wo Sie sind: beim Einkaufen, im Restaurant, beim Arzt, im Sport-, Umwelt- oder Kulturverein, in der Schule Ihrer Kinder, im Rathaus, in der Kirche. Andere werden Ihre Gedanken bereichern und weitererzählen! So verbreitet sich Ihre Film-Idee viral weiter und Sie sparen viel Zeit!
  1. Suchen Sie sich unterschiedliche Akteure, damit Ihr Film abwechslungsreich wird und große Verbreitung findet.  Auch ein Schulprojekt (Chor, Jugend forscht), ein Umwelt- oder Sportverein, ein Seniorenheim oder eine Flüchtlingsinitiative ziehen mit ihren Themen potentielle Kunden für Ihr Business an.
  1. Nehmen Sie Kontakt mit einem Online- oder Informationsportal in Ihrer Umgebung auf! Überzeugen Sie die Betreiber, einen Gemeinschaftsfilm mit mehreren Akteuren zu realisieren, um Kosten und Nutzen zu optimieren und eine größere Reichweite zu erlangen.
  1. Was interessiert Ihre Kunden? Denken Sie bei Ihren Filminhalten vielfältig! Neben Ihrem Arbeitsalltag können Sie Produkte oder Dienstleistungen vorstellen und Verbrauchertipps zu ihrer Anwendung geben. Denken Sie nicht nur an Werbebotschaften, sondern vor allem an informative und serviceorientierte Hinweise. Manche Ihrer Angebote eignen sich vielleicht auch als Präsent oder für einen Gutschein. Denken Sie sich saisonal passende Aktionen aus, um sie filmisch aufzugreifen! Auch die Suche nach einem neuen Mitarbeiter lässt sich in einem Film darstellen. Neben einem eigenen Statement können z. B. Ihre langjährigen Mitarbeiter vom angenehmen Betriebsklima in Ihrer Firma erzählen.
  1. Überlegen Sie, wie Sie im Film regionale Aspekte aufgreifen können, Ihr Engagement für den Sport- oder Heimatverein, für das nächste Stadtfest oder den Tag der offenen Tür …
  1. Strahlen Sie Freude aus und seien Sie im Interview locker! Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, nicht aufgeben! Auch Schauspieler unternehmen oft mehrere Versuche, bis die Szene sitzt. Beginnen Sie einfach noch mal. Versprecher lassen sich schneiden und durch Zwischenbilder problemlos kaschieren. Und vergessen Sie den Humor nicht: Mit Originalität und Leichtigkeit behalten Kunden Ihre Informationen besser im Gedächtnis.
  1. Suchen Sie vor den Filmaufnahmen nach geeigneten Orten oder Abläufen in Ihrer Firma, die für Ihre Zielgruppe visuell interessant sind. Was würden Sie selbst gern in einem Imagefilm sehen? Attraktive Zwischenbilder sind wichtig, um längere Interview-Statements zu bebildern. Als Länge für einen Kurzfilm empfehle ich etwa 2 Minuten.
  1. Arbeiten Sie mit Journalisten zusammen! PR-Agenturen denken meist zu groß und zu teuer! Getextete Botschaften, die von Werbesprechern präsentiert werden, überzeugen selten. Lassen Sie sich lieber selbst von einem Videojournalisten/Kamermann über Ihr Arbeitsumfeld befragen! Mit Ihrem Wissen und Ihrer Kompetenz wirken Sie glaubwürdiger und sympathischer als Werbebotschaften, die Andere für oder über Sie geschrieben haben!
  1. Kontakt zu freiberuflich tätigen Journalisten erhalten Sie z. B. über die Landesverbände des Deutschen Journalistenvereins. Jedes Bundesland hat eine eigene regionale Vertretung. Viele Journalisten verfügen über eigenes Aufnahme- bzw. Kamera-Equipment und über eine eigene Software, um das gefilmte Material zu schneiden und zu montieren.
  1. Seien Sie kreativ! Langweilige Imagefilme gibt es zur Genüge! Mit Herzblut, Fantasie und Leidenschaft können Sie es nur besser machen!

© Björn Kempcke, BusinessMedien

Inspirationstipps:

  • Silberfuchs-Verlag: Wissensverlag, Mediendienstleister und Labor für gesellschaftliche Wertschöpfung

Kreative Handlungstipps für Unternehmer

Gastgeber sein: Neue Impulse und Wissen für Ihr Unternehmen

DSC_0061Logo_NW-Salon    © Bei uns in Neu Wulmstorf

Geschäftsbeziehungen entstehen dort, wo man hilfreiche Impulse erhält und interessante Menschen trifft, wo man sich wohl und wertgeschätzt fühlt. Was liegt da näher, als selbst einen solchen Ort zu schaffen? Die Initiatoren vom „Neu Wulmstorfer Salon“ vor den Toren Hamburgs zeigen, wie es geht. Zum Artikel

Sympathische Videobotschaften für Social Media

© Björn Kempcke, BusinessMedien

Klassische Imagefilme sind aufwendig und kosten viel Geld. Doch es geht auch anders. Ein innovatives Filmprojekt zeigt, dass Videobotschaften dank kreativer Ideen auch für kleine Firmen finanzierbar sind. Zum Artikel

10 Tipps: So sind Imagefilme für kleine Unternehmen realisierbar

Björn-mit-Kamera_Hannes_2015 © Hannes Wirtz: Videojournalist Björn Kempcke

„Ein informativer Film über meine Firma wäre schon toll! Kann ich mir im Moment aber finanziell nicht leisten!“ – 10 Tipps, die zeigen, wie Imagefilme auch für kleine Unternehmen realisierbar sind. Zum Artikel

Rettung aus der Handtasche: Effektiv durch kreative Ideen
 © MassivKreativ

Was verbindet Kreativschaffende mit Geheimagenten? Sie bewältigen Herausforderungen zuweilen mit Minimalausstattung. Mangel beflügelt die Kreativität und macht innovativ. Effectuation kann auch für klassische Unternehmensbranchen zu einem Zauberwort werden. Zum Artikel

Diversity: Warum mehr Vielfalt gut fürs Geschäft ist

 © Dietrich Schneider, Pixelio.de

Möchten Sie für Ihre Firma Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen? Wie machen Sie auf sich aufmerksam? Oder ist Ihr Unternehmen schon heute multikulturell und generationenübergreifend zusammengesetzt? Wie zeigen Sie dies nach außen und sorgen dafür, dass es so bleibt? Ich zeige Ihnen anhand von Beispielen, warum Vielfalt eine Bereicherung für jede Firma ist. Zum Artikel

Gummi-Twist für Ihr Unternehmen: Nachhaltigkeit als Team-Projekt

© Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag

Nachhaltigkeit ist längst ein Modewort geworden, bei näherer Betrachtung jedoch ein dehnbarer Gummi-Begriff. Er kann auf verschiedenste Lebensbereiche bezogen werden. Vielleicht versteht deshalb fast jeder etwas anderes darunter. Wie mittelständische Unternehmer ganz konkret im Firmenalltag nachhaltig handeln können, zeigen die folgenden, von mir zusammengetragenen Beispiele. Zum Artikel

Rundum-Sorglos-Pakete mit mehr Kundenservice

682496_web_R_K_B_by_Dirk Kruse_pixelio.de © Dirk Kruse, Pixelio.de

Wer neue Märkte erobern will, sollte nicht nur seine Produkte erweitern, sondern den Service gleich mitdenken. Rundum-Sorglos-Pakete verschaffen Luft gegenüber Konkurrenten. Der Ditzinger Konzern Trumpf z. B. liefert Baumaschinen und die passende Software sowie Kurse für die richtige Bedienung gleich dazu. Zum Artikel

Firmenkultur: Kennen Sie Ihre Mitarbeiter gut genug?

© Stephanie Hofschlaeger, Pixelio.de

Hand aufs Herz: Wie viel wissen Sie über Ihre Mitarbeiter? Wahrscheinlich zu wenig. Ich bin überzeugt: Mitarbeiter wollen Ihre Interesse und Privates auch im Job preisgeben – wenn Firmenchefs ihnen den Raum dafür geben. Am Ende profitieren vom kreativen “Mitarbeiter-Miteinander” alle. Zum Artikel

Kreative Weihnachtsgeschenke: Unternehmer-Tipps

© Tim Reckmann, Pixelio.de

Was schenken Sie Kunden und Geschäftspartnern zu Weihnachten? Klassiker, wie Kugelschreiber oder Tassen? Versuchen Sie es doch in diesem Jahr kreativ anders und lassen Sie sich etwas Besonderes einfallen! Zum Artikel

Kulturelle Visitenkarte: Geschäftspartnern Respekt zeigen

© Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag

Die Konversation gilt als Prüfstein und Lackmus-Test für ein erfolgreiches Miteinander im Berufsleben. Bei Geschäftsessen mit internationalen Partnern gilt es, nicht nur mit fachlichen Kompetenzen zu glänzen. Überraschen Sie Ihren Geschäftspartner mit Wissen über die Geschichte und Kultur seines Landes. Zum Artikel

Was Unternehmen von der Hanse lernen können

© Roswitha Rösch, Silberfuchs-Verlag

Der mittelalterliche Hansebund glänzte mit genau den Eigenschaften, die gegenwärtig Start-up-Firmen erfolgreich machen. Daher können heutige Unternehmen vom historischen Bund eine Menge lernen: über Innovationen, Partnerschaften, Vertrauen und Scheitern. Zum Artikel

Warum „soft skills“ und Empathie für Unternehmer wichtig sind

© Albrecht E. Arnold, Pixelio.de

Warum ein Chef so nicht sein sollte: Zum Artikel

Rollenwechsel: Führen mit dem Taktstock
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Führen will gelernt sein. Wie ein Chef seine Körpersprache und Empathie überprüfen kann: Zum Artikel

Führen und Folgen: Was Unternehmer von Tänzern lernen können

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Welche Atmosphäre herrscht in einem Unternehmen? Wie wirkt die innere Stimmung nach außen? Der Führungsstil beeinflusst dies maßgeblich. Mechanismen des Managements lassen sich „begreifen“ und „spüren“, indem man sich konkrete Handlungsmuster vor Augen führt. Vom Tanzen lässt sich extrem viel lernen. Zum Artikel