Konfetti und Kerosin: So wird lebenslanges Lernen zum Vergnügen

Konfetti und Kerosin: So wird lebenslanges Lernen zum Vergnügen

 © Jörg Brinckheger, Pixelio.de  

Unsere Arbeitswelt hat sich gewandelt. Sie wird sich in den nächsten Jahren noch rasanter und tiefgreifender verändern. Wir alle müssen auf Laufenden bleiben, neue Informationen aufnehmen, dazulernen. Einige empfinden das als Druck und Last. Doch das lebenslange Lernen kann ein anregendes Vergnügen sein, wenn wir es neugierig, offen und angstfrei angehen.

Angst als Innovationsbremse

Warum verschließen sich viele Menschen dem Wandel? Weil sie Veränderungen fürchten. Unbekanntes macht Angst, Unwissenheit lähmt. Das Fazit kann nur lauten: Möglichst viele Informationen über neue Entwicklungen sammeln, damit Unbekanntes bekannter wird. Und: Offen über Ängste sprechen, am besten mit Menschen, die Veränderungen häufig erfahren und sie nicht als Last, sondern als Bereicherung erleben.

 © Lisa Spreckelmeyer, Pixelio.de

Unsicherheiten annehmen

„Wie schaffst Du es nur, gelassen zu sein, ohne am Monatsanfang zu wissen, was Du am Monatsende in Deiner Lohntüte hast?“, werde ich häufig von Freunden in einem Angestellten-Verhältnis gefragt. Sie meinen schlaflose Nächte angesichts dieser Unsicherheit zu haben. Ich wäre unehrlich, wenn ich behaupten würde, dass mich gar keine Existenzängste beschleichen. Dennoch erlebe ich das äußerst selten. Mein Vertrauen überwiegt, in meinem Umfeld ständig spannende Menschen zu treffen, mit denen neue Projekte entstehen, die meine zukünftigen Honorare sichern. Resilienz, also die innere Widerstandsfähigkeit, lässt sich trainieren! Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, die Gewissheit, neue Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben zu können (und zu wollen), senken die persönliche Anfälligkeit gegenüber Krisen. Und stärken die eigene Motivation, ständig Neues zu lernen.

Motivationsrezepte

Meine Motivation, neues Wissen und neue Impulse zu erlangen, entsteht wie beim Kochen. Erst mal hineinschmecken, ausprobieren, testen, verfeinern, improvisieren, wieder probieren, nachwürzen. Die Basisprodukte für neues Wissen erhalte ich meist bei Abend-Vorträgen, bei Tagungen, Konferenzen, Messen und Labs. Ich wähle Megatrends und Fokusthemen aus, z. B. Innovation, Zukunft, Kreativität, Coworking, Gamification, Digitalisierung, Neue Arbeit, Demografie- und Kulturwandel, Regiobranding usw.

Verabreden Sie sich mit anderen, Ihnen bislang unbekannten Leuten zum Essen und tauschen Sie sich gezielt über neue Themen aus. Beim gemeinsamen Essen können Sie mit den richtigen Fragen Informationen erhalten, die Sie sonst nirgendwo oder nur auf kostenintensiven Kongressen bekommen würden. Kein Wunder, dass schon die Wissenschaft das Fachgebiet Kommensalität (Commensality: gemeinsames Essen) erforscht. Im Juni 2017 startete Kevin Kniffin eine Studie an der Cornell University’s Dyson School of Business. Die App Never Eat Alone und die Plattform Workwell können dabei helfen, den richtigen Partner für das gemeinsame Essen zu finden.

 © Rainer Sturm, Pixelio.de

Medialer Supermarkt

Was ich bei Veranstaltungen höre, sehe und erlebe, das lese und recherchiere ich nach, gehe tiefer ins Detail. Im medialen Supermarkt prüfe ich neue Informationen nach: über Bücher, gedruckte und digitale Artikel, über youtube-Filme, Podcasts, Newsletter, google alerts, Informationen aus sozialen Netzwerken. Manches rückt sich zurecht, manches muss ich durch mehr Recherche intensivieren. Die neu erworbenen Informationen, Zitate, Erkenntnisse, Gedankenflieger, Ideen sammle ich in digitalen Zettelkästen auf Evernote bzw. One Note. So kann ich meine Notizen jederzeit bequem nach Suchworten durchforsten und habe von überall aus mobilen Zugriff.

Kerosin durch analoge Mischmaschinen

Querverbindungen zwischen Themen bilden sich oft durch persönliche Gespräche. Ich treffe einen mir bis dahin unbekannten Menschen, höre ihm zu und dann macht es plötzlich klick, so als würde Kerosin Gedankenströme heftig zum Sieden bringen. Unterschiedliche Informationen vermischen sich. Eine alte Information wird mit einer neuen vernetzt. Es entstehen Verbindungen, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. Die Fäden laufen überraschend zusammen und alles macht einen Sinn. Übrigens das Erfolgsrezept für Netzwerke.

 © Stephanie Hofschlaeger, Pixelio.de

Konfetti an kreativen und beseelten Orten

Besondere Zutaten für meine „Lernsuppe“ hole ich mir bei kreativen Ausflügen, Reisen, Exkursionen an ungewöhnliche Orte. Das kann ein neuer Coworking Space von Kollegen oder Bekannten sein, ein kleines unabhängiges Theater, ein Künstleratelier, die Werkstatt eines Handwerkers, ein Museum, eine Ausstellung, ein neu eröffnetes Geschäft mit handgemachten Dingen, ein Industriedenkmal, ein brachliegender, verwunschener Ort, die Natur, das Meer … Ideen kommen seltener am Schreibtisch. Wenn ich meinen Körper bewege, mobilisiere ich auch meinen Geist!

  © MassivKreativ

Corporate Volunteering

Wechseln Sie einen Tag lang (oder länger) Ihren Arbeitsplatz, entweder innerhalb Ihres eigenen Unternehmens oder mit anderen Branchen. Sie erhalten Einblicke in neue Bereiche, was sich nicht nur auf fachliche Kompetenzen und Eigenverantwortung positiv auswirkt, sondern auch Empathie-Fähigkeiten stärkt. Zum Jobtausch eignen sich besonders kreative und soziale Arbeitswelten (Beispiele und Kontakte siehe unten).

Citizen Science

Engagieren Sie sich in Ihrem regionalen Umfeld, um aktiv Spezialwissen zu erschließen, dem die Profi-Wissenschaft keine Aufmerksameit schenkt. Bürgerwissen = Citizen Science liegt voll im Trend. In Geschichtswerkstätten, Umwelt- und Naturvereinen oder auf Online-Plattformen können Sie sich vernetzen, je nach eigenem Interesse intrinsisch motiviert als Laienforscher echtes Spezialwissen erschließen und an andere Menschen weitergeben. 

10 Tipps, wie lebenslanges Lernen zum Vergnügen wird und wie Sie Ihre Mitarbeiter dazu motivieren können:

Verlassen Sie ihre gewohnten Routine-Boxen und nehmen Sie Ihre Scheuklappen ab! Erweitern Sie Ihren Horizont und erobern Sie sich neue Biotope! Und so geht es:

1) Kaufen Sie sich einmal im Monat eine neue Zeitschrift, die sie sonst nicht lesen – aus einem Fachbereich, der Ihnen weitgehend fremd ist! So stoßen Sie auf neue Themen, die für Ihr Geschäfts- oder Tätigkeitsfeld neue Anregungen bieten kann. Legen Sie sie für Ihre Mitarbeiter in der Kantine oder in der Kaffeeküche aus.

2) Abonnieren Sie Newsletter (z.B. google Alert), die sie regelmäßig über neue Entwicklungen informieren, die für Ihren Beruf oder Fachbereich spannend sein könnten! Hinterlegen Sie die besten für Ihre Mitarbeiter im Intranet Ihrer Firma.

3) Tragen Sie sich in digitale und analoge Netzwerke, Gruppen, Communities ein, um neue Menschen kennen zu lernen und innovative Themen zu durchdringen! 

4) Besuchen Sie Vorträge zu Themen, die für Sie neu sind! Verbinden Sie sich dort mit Menschen, die Sie anregend und inspirierend finden. Interesse, Sympathie und persönliche Bindung sind die Haupttriebkräfte für lebenslanges Lernen.

5) Besuchen Sie Tagungen, Konferenzen, Messen, auf denen Sie Neues erfahren und interessante Menschen, Vordenker, Visionäre treffen können. Auch Schüler- und Absolventenmessen sind spannend, um mit dem potentiellen Nachwuchskräften in Kontakt zu kommen und deren favorisierten Themen in Erfahrung zu bringen. Entsenden Sie sowohl neugierige als auch skeptische Mitarbeiter als Innovationsscouts zu Veranstaltungen, damit sie Neuigkeiten zurück ins Unternehmen bringen und Kollegen davon berichten.

6) Besuchen Sie Ausstellungen, Theater- und Konzertaufführungen von jungen Künstlern. Kommen sie mit ihnen ins Gespräch, stellen Sie ihnen Fragen. Künstler erspüren stets sehr früh gesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen und reagieren darauf in ihren Werken. Diskutieren Sie über Themen wie Innovation, Digitalisierung, Werte, Zukunft usw. Sie werden neue Impulse für Ihr eigenes Denken und Handeln erhalten.

7) Erobern Sie sich so oft es geht neue ungewöhnliche Orte und Berufswelten.  Tauschen Sie tageweise mit anderen Menschen Ihren Job. So kommen Sie ungeplant mit Themen und Menschen zusammen, auf die Sie normalerweise nicht treffen würden. Gleichzeitig bietet sich Ihnen die großartige Chance, das „Ungesuchte“ zu finden (Serendipity-Effekt), die Voraussetzung, um innovative Impulse zu erhalten. Kostengünstiger geht es nicht!

8) Planen Sie als Gastgeber Innovations- und Kreativabende in Ihrem Unternehmen. Laden Sie sich interessante Multiplikatoren, Referenten und Künstler ein, um gemeinsam über gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren. Der Austausch wird Sie und Ihre Mitarbeiter auf neue Ideen und Zukunftsstrategien bringen.

9) Mieten Sie sich tageweise in einen CoworkingSpace von Kreativschaffenden oder von Start-Ups ein. Beobachten Sie, wie Ihre Mitstreiter arbeiten, wie sie sich neues Wissen aneignen und sich vernetzen. Sprechen Sie mit ihnen über Megatrends und Zukunftsstrategien.

10) Beteiligen Sie sich an Corporate VolunteeringProjekten oder in Bürgerwissen-Vereinen (Citizen Science) in Ihrer Region. Zeigen Sie soziales Engagement und kommen mit Menschen in Ihrer Umgebung ins Gespräch. So erfahren, welche Themen ihnen unter den Nägeln brennen und erhalten Inspirationen für Ihre Geschäfts- und Tätigkeitsbereiche.

 © S. Hofschlaeger, Pixelio.de

Impulse für Lebenslanges Lernen und Corporate Volunteering 

  • 5 Redner á 555 Sekunden: Vorträge und Impulsabende der Rednergilde Hamburg 
  • Vortragsreihe 12 Minuten: spannende Themen präzise auf den Punkt gebracht mit anschließendem Networking in verschiedenen Städten, bei youtube: 12min.me 
  • Veranstaltungen, Konferenzen, Labs vom Querdenker-Club
  • Branchenübergreifende KreativLabs und Innovationswerkstätten von Kreative MV – Netzwerk der Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
  • DesignXport präsentiert Vorträge über Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft
  • Hamburg Kreativ Gesellschaft bietet vielfältige Netzwerkveranstaltungen und ein Jobshadowing-Programm an
  • Seitenwechsel ist ein Jobtausch-Programm der Patriotischen Gesellschaft Hamburg: Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung arbeiten eine Woche lang als Praktikanten in einer sozialen Institution (Erfahrungsberichte)
  • Freiwilligenagenturen in ganz Deutschland
  • ehrenamtliche Freiwilligenprojekte in Hamburg, häufig im Hinblick auf Bildungsförderung für Schüler und junge Menschen
  • Webportal Feel Good At Work informiert über das ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitern in Unternehmen
  • Vermittlungsplattform Sozialgewinnt der Diakonie Düsseldorf, hier können Unternehmen nach aktuellen Projekten und Erfahrungsberichten für Corporate Volunteering suchen.
  • Webplattform Planetvalue koordiniert ehrenamtliche Aktionstage für die Wirtschaft

Unser Gold: Wissen kuratieren und inszenieren

Goldgewschäftsmodell Collage© MassivKreativ, Björn Kempcke

Überall wird die Wissensgesellschaft propagiert. Sie löst die Industriegesellschaft ab. Doch was genau bedeutet das? Werden wir Menschen beim Wettlauf um Informationen nicht schon längst von hochintelligenten Maschinen und Algorithmen übertrumpft? Keineswegs! Am Beispiel unseres Silberfuchs-Verlages zeige ich, dass der Mensch mit seiner Kreativität und seinem Wissen noch immer dringend gebraucht wird. Ein Plädoyer für analoges Denken, individuelles Kuratieren und leidenschaftliches Inszenieren. Eine Erklärung unseres Geschäftsmodells.

Globaler Trend: Überangebot an Informationen und Digitalisierung

Die Welt ist vollgestopft mit Informationen. Wenn wir etwas nicht wissen, fahnden wir im Internet mit Suchmaschinen und Suchwörtern. Aber sind die meist kostenlosen Inhalte auch seriös und fachlich richtig? Wurden die Informationen von interessengelenkten Lobbyismus-Kreisen lanciert? Die Quelle als Garant für Seriosität und Unabhängigkeit erschließt sich dem Webnutzer und Leser nur, wenn er den/die UrheberIn und dessen Umfeld kennt.

Warum Bewerten und Einordnen wichtig ist

Je mehr Informationen verfügbar sind, umso entscheidender wird es, sie zu bewerten, einzuordnen, zu organisieren, in Zusammenhänge zu stellen, sie in medial neu aufbereiteten Formen zu präsentieren und zu verbreiten. Informationen lediglich zu sammeln und neu zu kombinieren, genügt den Anforderungen unserer Wissensgesellschaft nicht! Wir im Silberfuchs-Verlag kuratieren und inszenieren Wissen – das ist unser Gold und unser Geschäftsmodell.

Gold Schürfen © MassivKreativ

Kuratieren

Das lateinische Wort „cura“ bedeutet „Fürsorge“ bzw. „Pflege“. Mit dem Kuratieren geht Verantwortung einher. Mit Wissen verantwortungsvoll und gewissenhaft umzugehen, gehört zum Selbstverständnis unserer Arbeit. Kuratieren ist Handwerk, Interpretation und Prozess. Auf Kuratoren trifft man normalerweise in Ausstellungen, Museen und bei Filmfestivals, ebenso in den Medien. Wir im Silberfuchs-Verlag beobachten, hören zu und stellen Fragen, wir bewerten Informationen, treffen eine sorgfältige Auswahl, ordnen Informationen ein, kombinieren und verbinden sie quer, wechseln  Perspektiven, bringen neue Erkenntnisse und eigene Kommentare ein, treffen überraschende Aussagen und präsentieren innovative Sichtweisen. Wir erzählen lebendige und inspirierende Geschichten! Wir betreiben Storytelling und Qualitätsjournalismus! Für unser innovatives Konzept der Wissensvermittlung mit Medien wurden wir 2012 mit dem Bundespreis Kultur- und Kreativpiloten Deutschland ausgezeichnet.

Inszenieren

Seit 2005 realisieren wir im Silberfuchs-Verlag Medienproduktionen verschiedenster Art: Hörbücher, Klangcollagen und Radiofeatures, klingende Visitenkarten für Firmen, mobile Hörstücke für Apps, interaktive Grafiken und Erklärtrickfilme, Filmreportagen und –Interviews, vielseitige Informationstexte, Artikel, Blogs und Ausstellungskonzepte für Museen. Bevor wir uns für die passende Inszenierung, d. h. die mediale Darstellungsform entscheiden, abhängig von Funktion und Zielgruppe, kuratieren wir Informationen und Wissen in unserem Labor für gesellschaftliche Wertschöpfung. Hier planen wir im Detail, wen wir befragen, wie und wo wir Informationen recherchieren, wie wir sie sammeln, sortieren und einordnen, sie bewerten und neu strukturieren, welche Art der Medienproduktion wir realisieren und mit welchen Partnern wir kooperieren.

Gold auf Sockel_gross-transparent © MassivKreativ, Björn Kempcke

Technologischer Trend: Automatisierung

Überall wird (finanzielle) Effizienz gefordert. Bürger und Nutzer sollen daher ihre Informationen und Daten am besten selbst eingeben, die dann automatisiert über Algorithmen ausgewertet werden. Ob die Ergebnisse in der Qualität ebenso wirksam sind wie beim individuellen Kuratieren, müssen die Nutzer entscheiden, die die Portale mit Informationen über ihre persönlichen Vorlieben kostenlos füttern. Nach geheimen Rechenverfahren schlagen uns die digitalen Plattformen neue Lebenspartner, Bücher, Musik und Filme vor, geben Reise-, Einkaufs- und Styling-Tipps, schicken uns unaufgefordert Reklame, sortieren uns Nachrichten und Informationen von Freunden und Verwandten vor. Nicht der Mensch, sondern die Maschine entscheidet – nach Wahrscheinlichkeit. Weil wir unsere Geschäftspartner wertschätzen, kuratieren und beraten wir personenbezogen und individuell. Digitale Technologien nutzen wir bei der Kommunikation, der Produktion und beim Vertrieb.

438175_web_R_K_B_by_Jürgen Nießen_pixelio.de © Jürgen Nießen, Pixelio.de

Exkurs: Anfänge der Roboter

Der Kampf zwischen Menschen und Maschinen bzw. Robotern existiert, seitdem der Mensch die Maschine erfand und der tschechische Literat Josef Čapek 1920 das Wort „robot“ erdachte. Dessen Bruder Karel Čapek hatte in seinem Theaterstück „R.U.R. = „Rossums Universal-Robots“ menschähnliche Wesen auftreten lassen, die zuvor als künstliche Arbeiter in Tanks gezüchtet wurden. Als sie für die Menschen Frondienste und Zwangsarbeit verrichten müssen, revoltieren sie dagegen. Kunst als Vordenkerin von Zukunftstrends!

Sozialer Trend: Individualisierung

Ist der Prozess des persönlichen Kuratierens also noch zeitgemäß? Der wachsende Trend zur Individualisierung in der Gesellschaft spricht klar dafür. Jeder Mensch braucht neben Nahrung, Sicherheit, sozialer Gemeinschaft und Achtung vor allem persönliche Zuwendung,  Selbstverwirklichung. So sagt es Abraham Maslow mit seiner Bedürfnispyramide. Eine individuelle Wertschätzung durch Andere zu erfahren, ist uns wichtig. Und wodurch zeigt sich Wertschätzung? Indem wir Anderen unsere Zeit und Aufmerksamkeit schenken, unser Wissen weitergeben und Emotionen zeigen. Ein Beweis für unsere soziale und kreative Intelligenz. Genau das, was Maschinen und Algorithmen fehlt.

490014_web_R_K_B_by_ecko_pixelio.de © ecko, Pixelio.de

Geschäftsmodelle der Zukunft

Wie soll die Wirtschaft auf den sozialen Trend der Individualisierung reagieren? Wie müssen Dienstleistungen künftig beschaffen sein, wenn sie uns wirklich dienen sollen? Wo liegen noch ungeborgene Innovationspotenziale? Diese Frage stellte im April 2016 eine Tagung des Fraunhofer-Instituts IAO im Umweltforum Berlin: Innovationspotenziale personennaher Dienstleistungen. Für unseren Silberfuchs-Verlag und das Portal MassivKreativ war ich als Vertreterin der Kultur- und Kreativbranche auf das Podium eingeladen – mein Statement „Die Kreativbranche ist durch IT und Games Motor für technologische Innovationen. Sie bringt aber zugleich durch soziale Innovationen wichtige Impulse und enormes Gestaltungspotenzial in Wirtschaft und Gesellschaft ein.“ Das Kuratieren, die Auswahl und Bewertung von Informationen, betrifft auch andere Branchen: Gesundheit, Logistik, Handel und Tourismus. Stephan Krug von der Vamos Eltern-Kind-Reisen vermittelt seine Reisen zu 95 Prozent im Direktvertrieb. Der Neurologe Prof. Dr. Thomas Meyer gründete die digitale „Ambulanz für Amyotrophe Lateralsklerose ALS“  an der Charité Berlin. Michael Tiller präsentierte die Logistik-Plattform für seine Friedrich Zufall GmbH und Stefan Tobel das Styling- und Shopping-Portal ABOUT YOU.

Unser Geschäftsmodell setzt auf Vernetzung

Mit Wissen inspirieren und bewegen! Darauf gründen wir im Silberfuchs-Verlag unser Selbstverständnis und unser Geschäftsmodell. Je nach Projekt vernetzen wir uns interdisziplinär mit Spezialisten anderer kreativer Teilbranchen: mit Zeichnern, Grafikern und Trickfilm-Animatoren, mit Szenografen und App-Programmierern, mit Regisseuren, Kamera- und Filmspezialisten, mit Komponisten, Schauspielern, Toningenieuren, Cuttern und wissenschaftlichen Beratern. Projektabhängig generieren wir auch Community-Wissen über kollektive Intelligenz. Unseren Kernthemen sind: Geschichte, Politik und Kultur, Nachhaltigkeit, Diversity und Interkulturelles, Regiobranding und Immaterielles Kulturerbe.

header_bunt_verlagsteam_2014_eyecatcher © Silberfuchs-Verlag

Produkte für Endkunden: B2C – business to consumer

Wir vertreiben unsere Hörbuchproduktionen an Endkunden sowohl in körperlicher als auch in digitaler Form. Die CDs unserer preisgekrönten Sachhörbuchreihen Länder hören – Kulturen entdecken sind im stationären Buchhandel erhältlich, über Online-Portale und unseren eigenen Direktvertrieb an Privat- und Businesskunden, wie den Reise-Spezialanbieter STUDIOSUS. Hörbuch-Downloads können über verlagseigene und -fremde Online-Portale heruntergeladen werden. Allerdings existiert für uns im digitalen Consumer-Bereich derzeit kein tragfähiges Geschäftsmodell: Da die Amazon-Tochter audible im Downloadbereich einen Marktanteil von 90 % besitzt, erzwingt sie kundenfreundliche Flatrate-Modelle, die für die Verlage zu außerordentlich niedrigen Erlösen führen. Wir experimentieren derzeit mit „Guerilla-Marketing“-Tools, z. B. verlinken wir kostenlose Hörproben-Widgets auf den Websites von Reise- und Jugendaustauschportalen und Bloggern. Bein Anklicken des Widgets werden die Nutzer über eine digitale Schnittstelle direkt zu unserem Downloadshop geführt.

Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden: B2B – business to business

Wir realisieren für Geschäftskunden Tonträger und digitale Medienproduktionen, die wir auch unterlizenzieren, z. B. an Wissensportale der Bundesregierung (Auswärtiges Amt), an Stiftungen (Konrad Adenauer Stiftung) und Bildungsinstitutionen (Landeszentralen und Bundeszentrale für politische Bildung, Nordkirche). Wir arbeiten für Kulturfestivals (Schleswig-Holstein Musik Festival, Händelfestspiele), Stadtverwaltungen (Hamburger Senat) und Unternehmen (LBBW, BLG Logistics, Deutsche Bahn).

Lebenslanges Lernen

Mit eLearning, Moodle und MOOCs soll das neue, lebenslange Lernen leichter werden. Wir unterstützen diesen Trend mit unseren digitalen Medienproduktionen, zum Beispiel zum Thema Nachhaltigkeit.

Mobiles Wissen

Auf Wunsch unserer Auftraggeber erreichen wir Zielgruppen auch mobil an ungewöhnlichen Orten: Über die weltweit verfügbare GPS-gesteuerte Audio-App von unserem Partner audioguideMe bringen wir kuratiertes Wissen in den urbanen Raum an pulsierende Orte mit passendem inhaltlichen Bezug.
– klingende Visitenkarten für Unternehmen
– Entdeckerrouten für Tourismusanbieter, Hotels, Gastronomie, Nahverkehr, Stadtverwaltung
– Objekte und Geschichten aus Ausstellungen und Museen
– Leitideen von Bildungsinstitutionen, Stiftungen und öffentlichem Sektor

Die Nutzer-Community kann die mobilen Geschichten kommentieren und selbst Audios aufnehmen. Bei öffentlichen Ereignissen, z. B. dem Hansetag in Lübeck, können Live-Aktionen mit Social Media als „Hybrid-Events“ verknüpft werden.

audioguideMe_Smartphone_HanseHB_Störtebecker audioguideMe_Smartphone_Lübeck_DomaudioguideMe_Smartphone_HanseHB_Profil © audioguideMe

Innovative Kreativ-Workshops

Häufig konzipieren wir mediale Produkte in Kreativworkshops in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber. Wir initiieren „Informations- und Innovations-Communities“ in Kombination mit analogen und virtuellen Arbeitsräumen. Auftraggeber können sich darüber mit Kunden, Klienten, Besuchern, Publikum verbinden, austauschen und Nutzererfahrungen generieren.

Beispiel: Deutsches Historisches Museum Berlin

Für das dhm habe ich eine Ausstellung über das Immaterielle Kulturerbe (IKE) in Deutschland konzipiert: über Feste, Bräuche, Wissen, Handwerkstechniken, gemeinschaftliche Organisationsformen usw. In unserem Labor für gesellschaftliche Wertschöpfung organisieren wir für Mitarbeiter des Museums und der Deutschen UNESCO-Kommission einen kreativen, abteilungsübergreifenden Workshop. Immaterielles Kulturerbe entsteht aus gemeinschaftlicher Teilhabe. Sowohl die IKE-Akteure werden mit ihrem Wissen und Wirken eingebunden als auch die Besucher-Community, die eigene IKE-Themen in die Ausstellung einbringen kann. In Foren teilen und diskutieren wir die Ideen mit der Community (Kundenbindung und -Service).

Peer-to-peer: Erfahrungen der Kultur- und Kreativbranche nutzen

Alle Wirtschaftsbranchen suchen derzeit nach neuen Geschäftsmodellen. Unser Aufruf: Greifen Sie auf die Erfahrungen der Kultur- und Kreativbranche zurück. Sie sind häufig Vordenker und Pioniere für neue Trends: Co-Working, Crowd-Sourcing, Sharing, Digitalisierung, Individualisierung, BigData, 3D-Druck usw. Die Herausforderung für die klassische Wirtschaft besteht darin, neben neuen Produkten vor allem neue Dienstleistungen und Service-Angebote zu entwickeln, die sich an individuellen Kundenbedürfnissen orientieren. Welche neuen Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Welche Produkte, Dienstleistungen, Services lassen sich neu kombinieren und übertragen? In den Innovationsprozess sollten Kreativschaffende unbedingt einbezogen werden. Über best-practice-Beispiele berichten wir live bei Tagungen, Kongressen, Podiumsdiskussionen und Netzwerk-Veranstaltungen und geben Handlungsempfehlungen.

Akteure der Kultur- und Kreativbranche bringen wertvolle Fähigkeiten ein:
– sie denken und arbeiten branchenübergreifend und interdisziplinär („Kreativ-Teams“)
– sie wechseln Perspektiven und hinterfragen Routinen („out of the box“)
– sie stellen sich mutig und gerne neuen Herausforderungen („das weiße Blatt“)
– sie bearbeiten aktuelle Herausforderungen mit gesellschaftlicher Relevanz
– sie sind intrinsisch motiviert, arbeiten hartnäckig und iterativ an Lösungen

Rund_maschine Entenwerder © MassivKreativ, Antje Hinz

Innovationsschürfer-Workshops

Mit peer-to-peer Workshops möchten wir im Silberfuchs-Verlag unser Wissen weitergeben und unsere  Partner professionalisieren, selbst zu Innovatoren, Akteuren und Produzenten zu werden. Neue Ideen, Geschäftsmodelle und Szenarien können Unternehmen am besten in Workshops und bei Interventionen entwickeln – mit Unterstützung von Akteuren aus der Kultur- und Kreativbranche. Wissensmanagement, Diversity, Personalgewinnung und Mitarbeiterbindung: Die Herausforderungen für Unternehmen gleichen sich. Wir stellen unsere Erfahrungen und Fähigkeiten zur Verfügung: die richtigen Fragen zu formulieren, querzudenken, Perspektiven zu wechseln, interdisziplinär zu arbeiten, DesignThinking …

Wir haben wirksame und praxisnahe Workshops entwickelt, die das Potenzial und Wissen Ihrer Mitarbeiter wachsen lassen. Passende Informationen und richtige Erkenntnisse sind das neue Gold in unserer Wissensgesellschaft, nach dem wir gemeinsam mit Ihnen schürfen. Wenn Sie sich auf das Innovationsabenteuer einlassen, führen wir Sie und Ihre Mitarbeiter zu lukrativen Fundgruben.

BEISPIELE UND ANGEBOTE:

(1) Kunden-Wissens-Communities:

Im Auftrag von Unternehmen bilden wir „Informations-Communities“ (online und offline). Mit ihrer Hilfe können Firmen rasch auf neue Bedürfnisse der Kunden reagieren. Die Community wird zunächst online organisiert bzw. angeleitet, sich zu organisieren. Später wird sie offline in kreativen, möglichst interdisziplinären Innovationsworkshops mit den Firmenmitarbeitern verbunden. Auch Studenten von Hochschulen und Universitäten werden eingebunden.

(2) Mitarbeiter-Communities: Innovatives Wissensmanagement

Wir professionalisieren die Mitarbeiter im Wissensmanagement: Wie sollten notwendige (neue) Informationen schnell und effektiv ermittelt und beschafft werden, wie können Mitarbeiter effektiv beobachten, recherchieren, Interviews führen, Fragetechniken erarbeiten, Informationen strukturieren, aufbereiten, präsentieren?

Wir leiten den Aufbau eines firmeneigenen sozialen Intranets an – mit digitalen Arbeitsräumen für Mitarbeitergruppen, für Innovationprojekte, für innovative und kulturelle Communities. Wir organisieren Innovationsworkshops (offline) und virtuelle Arbeitsräume, um ungenutzte Potenziale der Mitarbeiter besser zu ermitteln und zugänglich zu machen.

(3) Mitarbeiter-Communities: Authentisches Veranstaltungsmanagement

Wir professionalisieren Unternehmen, ihre Veranstaltungen und Medien selbst zu gestalten, d. h. aus den Reihen der Mitarbeiter und ohne Unterstützung fremder  Agenturen. So gelingt die Fokussierung auf eigene Mittel: Potenzial-Analyse, Entwicklung von Ideen und Kreativ-Bausteinen, Realisierung der Kreativ-Bausteine

  1. a) Veranstaltungen: Messen, Firmenjubiläum, Tag der offenen Tür
  2. b) Medien: Firmenblog (soziales Intranet oder öffentlich), Audioguide, Klangcollagen, Film, Interviews, Flashmobs, (Comic-)Zeichnungen, Fotocollagen, Kalender, Postkarten …

(4) Künstlerische Interventionen zur Mitarbeiterbindung und Nachwuchsgewinnung

Eine Künstlerische Intervention bedeutet, eine unternehmerische Fragestellung mit einer konkreten künstlerisch-kreativen Methode zu  bearbeiten. Auf der Basis von Recherchen und Gesprächen werden Interessen und Potenziale der Mitarbeiter ermittelt und je nach persönlichen Fähigkeiten, Neigungen und Talenten künstlerisch-kreative Aktionen erdacht und umgesetzt. Mögliche Themen: Wissensmanagement, Nachhaltigkeit, Diversity als Wettbewerbsvorteil.

735458_web_R_K_B_by_Sweder van Rencin_pixelio.de  © Sweder-van-Rencin, Pixelio.de

Digitale und virtuelle Experimentierräume in Kooperation mit Hochschulen

Als Experimentierfelder betreiben wir im Silberfuchs-Verlag verschiedene Online-Portale, um in Kooperation mit Medienstudiengängen neue Geschäftsmodelle und neue Technologien zu testen, z. B. Live-Stream, Augmented und Virtual Reality, Hybrid-Events usw.

  1. www.massivkreativ.de

Antje Hinz berichtet über die Kultur- und Kreativwirtschaft, über Open Innovation und Künstlerische Interventionen, Kreativakteure und Intermediäre, Innovatoren und Inspirateure, über Kreativforscher und Kreativquartiere, über Daten, Fakten und innovative Publikationen zum Thema. MassivKreativ informiert, inspiriert und interagiert. Das Portal ist unser Akquise-Tool zum Thema Kreativwirtschaft für Tagungen, Innovationsworkshops, Künstlerische Interventionen und mediale Auftragsproduktionen.

  1. zukunft-leben-nachhaltigkeit.org

Das Lern- und Infoportal von Corinna Hesse über die nachhaltige Entwicklung unserer Welt entstand mit Elementen aus dem Hörbuch „zukunft|leben – Wissen aktuell: Nachhaltigkeit“, mit Educasts, Audio- und Videoclips, Erklärtrickfilmen, Animationen, Podcasts, Vodcasts und  Medienlounge in Kooperation mit dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Wismar. Das Portal dient uns als  Akquise-Tool zum Thema Nachhaltigkeit für Kongresse, Innovationsworkshops, Künstlerische Interventionen und Auftragsproduktionen.

633324_web_R_K_B_by_Rosel Eckstein_pixelio.de © Rosel Eckstein, Pixelio.de

Portal für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In der Konzeptionsphase befindet sich unser interaktiver, multimedialer Online-Marktplatz für kreative Dienstleistungen und Produkte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Kreativportal MV ist eine journalistische Internet-Plattform mit integrierter Datenbank für Firmen und Freiberufler der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie für Unternehmen klassischer Branchen in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel dieser branchenübergreifenden Marketing- und PR-Maßnahme ist es, die Branchen untereinander zu vernetzen sowie die Sichtbarkeit der Kreativbranche signifikant zu erhöhen. Dies soll die branchenübergreifende Zusammenarbeit in MV überregional, effektiv und langfristig stärken und erweitern. Das Portal stellt einerseits aktuelle Informationen bereit, um Innovationen und neue Geschäftsfelder vorzustellen, und trägt andererseits wirksam dazu bei, persönliche Kundenkontakte zu vermitteln und Netzwerke nachhaltig zu fördern. Das enorme Wertschöpfungspotential durch die Kultur- und Kreativwirtschaft in MV wird redaktionell in best practice-Beispielen aufbereitet. Die Teilmärkte der Branche werden vorgestellt und ihre Relevanz für MV mit aktuellen Beispielen verdeutlicht. PR und Marketing werden wirksam verknüpft: Das Kreativportal gliedert sich in zwei Bereiche: redaktionelle Berichterstattung inkl. einem monatlichen Newsletter und Datenbank/Onlinemarktplatz. Ergänzend wird ein geschlossener Bereich (Intranet) für registrierte Nutzer eingerichtet (Mitglieder-Forum und virtuelle Arbeitsgruppen).

Teilhabe und kollektive Intelligenz: C2B – consumer to business

Bürger schaffen Wissen: Beispiel Regiobranding Lübeck – Nordwestmecklenburg  Was macht eine Region unverwechselbar? Wie lassen sich Alleinstellungsmerkmale, z. B. Geografie, Natur, Kultur, Bräuche, Kulinarik, Handwerk usw., in Werte setzen und nach außen präsentieren? Welche Chancen ergeben sich daraus für den Tourismus? In unseren interdisziplinären Kreativworkshops ermitteln wir gemeinsam mit Bürgern der Region die Potenziale: Mitarbeiter von Kommunen und Verwaltung, von Umweltverbänden, aus Bildung und Wissenschaft, aus Tourismus, Verkehr, Gastronomie, Hotellerie, aus Baubranche und Gebietskörperschaften, aus Kirche, Verbänden und Ehrenämtern. Im peer-to-peer Verfahren professionalisieren wir die Bürger, ihre Region auch medial zu inszenieren, z. B. mit innovativen Entdeckertouren, Filmen, Fotos, Klang-Collagen usw. Eingebunden werden die Medien in eine mobile GPS-gestützte App.

Die Frage nach dem: WARUM?

Individuelles und kollektives Wissen wird zur Grundlage unseres Zusammenlebens, in sozialer, ökonomischer und auch in medialer Hinsicht. Woran auch immer wir in unserem Silberfuchs-Verlag tüfteln, egal welche Fragen wir stellen, zu welchen erstaunlichen Lösungen und Antworten wir gelangen: Angetrieben werden wir von grundlegender Neugierde und Lust an Veränderungen. Wir möchten Menschen mit Wissen inspirieren und bewegen, ein Leuchten in den Augen entfachen.  Es heißt: Wissen sei Macht. Noch machtvoller ist kuratiertes Wissen, mit dem inspirierende Geschichten voller visionärer Kraft erzählt werden können. Genau das braucht unsere Gesellschaft dringend!

Antje Hinz

Auf einen Blick: Silberfuchs-Verlag – Profil und Portfolio

 

„Wir ertrinken in Informationen und hungern nach Wissen.“
John Naisbitt, US-amerikanischer Trend- und Zukunftsforschung

„Alles Wissen und alles Vermehren unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit einem Fragezeichen.“
Hermann Hesse, deutscher Schriftsteller und Dichter