Künstler und Kreative als Brückenbauer zwischen IT und Logistik

734000_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.de © Ivista, Pixelio.de

Mangelnde Vernetzung und Sprachlosigkeit gehören zu den häufigsten Ursachen dafür, warum sich Branchen nicht innovativ entwickeln. Junge Kreative zeigen, wie cross-sektorale Zusammenarbeit erfolgreich gelingt. Sie haben IT und Logistik für einen Tag zusammengebracht, an dem gemeinsam erstaunliche Antworten auf Herausforderungen und Megatrends gefunden werden konnten.

Unsichtbar, wie von Geisterhand: So arbeiten IT und Logistik. „Eine Gemeinsamkeit, die beide Branchen verbindet und auf der man hervorragend aufbauen kann“, findet Andrea Kuhfuß, Innovationsmanagerin von BRENNEREI next generation lab. Sie hat gemeinsam mit jungen Kreativen und Bremen digitalmedia die Fragestellung für das „Brückenprojekt“ zwischen IT und Logistik entwickelt. Durchaus eine Herausforderung, denn beiden Branchen trennen gegenseitige Vorurteile, wie die Kreativen bei ihren anfänglichen Recherchen und Befragungen herausgefunden haben. ITler wollen einem Lösungen verkaufen, die das aktuelle Problem aber gar nicht lösen können, so Logistiker über ITler. Umgekehrt finden ITler, dass Logistiker nie in der Lage seien, ihre Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche klar zu formulieren. Logistiker wollten meist an ihrem aktuellen System festhalten.

241571_web_R_K_B_by_Marcus Walter_pixelio.de © Marcus Walter, Pixelio.de

Recherche mit allen Sinnen

Andrea Kuhfuß leitet das interdisziplinäre Innovationsprojekt der Wirtschaftsförderung Bremen. Sie hat unter unzähligen Bewerben sieben Absolventen kreativer und künstlerischer Studiengänge ausgewählt, die 2015 im Rahmen eines sechsmonatigen Stipendiatenprogrammes der Brennerei einen ganztägigen interaktiven Workshop vorbereitet haben. Die Zielgruppe sind hochkarätige Teilnehmer aus den Branchen IT und Logistik. Die jungen Kreativen recherchieren, besuchen Logistik-Unternehmen, führen Interviews und nähern sich dem Thema auch emotional: z. B. mit einem Film der BBC über ein Wettrennen durch das öffentliche Transportsystem in London, mit eindrucksvollen Fotos und beispielhaften Logistik-Songs.

Andrea Kuhfuß erklärt das Ziel: „Die Stipendiaten können sich so auf Augenhöhe bringen und sich auf verschiedene Weise einer ihnen fremden Welt nähern.“ Das schärft den Blick, um später das Alltagsgeschäft von Logistik- und IT-Insidern zu hinterfragen und deren routinemäßiges Vorgehen auch schon mal auf den Kopf zu stellen. Dritter Partner im Boot ist Bremen digitalmedia – der Interessenverband für Unternehmen der Medien- und Informationstechnologie des Landes Bremen. Er stärkt die Unternehmen am Standort, vernetzt untereinander, kooperiert und fördert. Der gemeinützige Förderverein engagiert sich zudem für die Aus- und Fortbildung im Bereich IT und Medien.

Transportale_Begrüßung_WFBremen © WFB_BRENNEREI next generation lab

Weitblick von oben

Für den nötigen Weitblick bei den Workshops soll auch der Ort sorgen. Die kreativen Stipendiaten haben ihn bewusst in schwindelerregende Höhe gelegt: in das 21. Stockwerk vom Weser Tower in Bremen. Vor dem Panorama des Bremer Hafens in fast 82 Meter Höhe schauen Kreative, Logistiker, ITler und Medienvertreter weit voraus: Wie könnten Geschäftsideen für die digitalisierte Logistik im Jahr 2030 aussehen? „Zukunftsperspektiven anzuvisieren statt gegenwärtige Alltagsprobleme zu wälzen, ist ganz wichtig, um den Geist zu öffnen. So sollen vor allem die teilnehmenden Nachwuchskräfte zum Mitdenken aktiviert werden“, stellt Andrea Kuhfuß klar. Die attraktive Eventlocation soll sinnstiftend wirken. Die Altersstruktur der insgesamt 60 Teilnehmer ist beim Workshop gut gemischt. Die stärkste Gruppe mit 29 % ist zwischen 48 und 55 Jahren alt, 20 % zwischen 25 und 32 Jahren, je 16 % zwischen 41 und 47 sowie zwischen 56 und 63 Jahren.

Transportale_Workshopteilnehmer_WFBremen © WFB_BRENNEREI next generation lab

Herausforderungen 2030

Die Stipendiaten geben der außergewöhnlichen Veranstaltung den Namen „Transportale“. Das ebenso wagemutige wie artistisch-treffsichere „salto mortale“ schwingt da vielleicht bewusst mit. Zukunftsvisionen brauchen Mut und Technikkenntnis, aber auch eine Menge Fantasie. Worum geht es in etwa 15 Jahren? Unsere Welt verändert und vernetzt sich immer schneller. Warenströme nehmen zu und müssen immer rascher in Lieferprozesse eingebunden werden. Software- und Automationslösungen müssen immer individueller und übersichtlicher werden und einen klaren Blick auf Lagerbestände, optimale Raumnutzung und effiziente Lieferwege bieten. Die Frage, die alle bewegt: Wie werden die Herausforderungen der neuen industriellen Revolution, die vielbeschworene Industrie 4.0, die Geschäftsmodelle und Arbeitswelten der Zukunft beeinflussen?

Transportale_Themencluster_WFBremen © WFB_BRENNEREI next generation lab

Ideen generieren in vermischten Teams

Etwa 60 Unternehmer und Mitarbeiter aus IT und Logistik treffen bei der Transportale aufeinander, um die digitale Zukunft der Logistik mitzugestalten, 83 % Männer, 17 % Frauen. Jeweils acht Akteure, gut durchmischt aus verschiedenen Branchen, lassen an acht Tischen die Köpfe rauchen. Unterstützt von den kreativen Stipendiaten und Mitarbeitern von Bremen digitalmedia entwickeln sie Ideen und Businessmodelle für die digitale Zukunft – mit Blick auf die sozialen, technologischen und ökonomischen Trends von morgen. Statt ihre Firmen nur zu verwalten, werden die Unternehmer zu aktiven Gestaltern ihrer eigenen Zukunft. Welche Erwartungen bringen die Unternehmer mit?

677275_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.de © Lupo, Pixelio.de

Komponenten-Prinzip

Christoph Ranze, geschäftsführender Gesellschafter der encoway GmbH meint: „Logistik hat immer etwas mit der Verarbeitung von Informationen zu tun. Entlang einer logistischen Kette gibt es Informationen über Güter, über Kunden, über Ziele, über Orte, über Transportmittel, die mitgeführt werden. Daher ist die Informationsverarbeitung ein inharänter Teil von Logistik.“ Encoway ist ein IT-Dienstleister, der vom Trend zur Individualisierung profitiert und mittlerweile 150 Mitarbeiter beschäftigt. Immer wenn es um spezielle Kundenwünsche geht, entwickelt encoway im Baukastensystem die passende Software für den Multi-Channel-Vertrieb von Variantenprodukten bzw. Produktkonfigurationen. Für das Komponenten-Prinzip engagiert sich u. a. auch der Wirtschaftsprofessor Günter Faltin, der seit den 70er Jahren für eine intelligentere Ökonomie plädiert, die statt profitorientiertem Wachstum Problemlösungen für gesellschaftliche Herausforderungen findet.

Inspirierende Impulse durch “best practice “

Vor dem ersten Workshop der Transportale liefert Prof. Rolf Drechsler in einem Impulsvortrag erste Informationen zu Megatrends und zu innovativen Forschungsmethoden. Er leitet am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen den Bereich Cyber-Physical Systems. Drechsler gibt Einblicke in spannende Anwendungsbeispiele, z. B. das qualitätsorientierte Design von Software vor allem für das Transportwesen und für innovative Fabriksysteme.

Durch Auftrags- und Projektforschung, also ohne staatliche Grundfinanzierung, hat sich das DFKI seit 1988 zum weltweit größten Zentrum für Künstliche-Intelligenz-Forschung entwickelt – mit Standorten in Kaiserslautern, Saarbrücken, Berlin und Bremen und insgesamt 800 Mitarbeitern. Arbeitsschwerpunkte sind z. B. Robotik, Wissensmanagement, Analyse von Massendaten, simulierte und erweiterte Realität, Sprachtechnologie und Intelligente Benutzerschnittstellen (Mensch-Computer-Interaktion). Im Oktober 2015 investierte Google als 17. Industriegesellschafter einen so hohen Betrag in das DFKI wie alle übrigen 16 Gesellschafter bis dahin zusammen.

Transportale_GraficRecording_2_WFBremen © WFB_BRENNEREI next generation lab

Kreative Arbeitsmethoden

Impulse für kreative Arbeitsmethoden und -Techniken innerhalb der Workshops gibt Stephan Hürholz. Er ist in London für die Firma Exponentials als “Social Entrepreneur” und Designthinker tätig, berät Banken und Start-Ups. Er liefert den Teilnehmern das handwerkliche Rüstzeug, um Ideen zu finden, zu sortieren, zu bewerten, zu modifizieren, umzudeuten und zu visualisieren. Mit kleinen Skizzen und Zeichnungen werden visionäre Luftschlösser real und begreifbar, umso mehr, wenn man zukünftige Geschäftspartner und Investoren überzeugen will. Neben einer professionellen Zeichnerin, die die Ideen mit Graphic Recording festhält, greifen die Teilnehmer auch selbst zu Papier und Stift. Warum auch nicht: Übung macht den Meister.

Transportale_Teilnehmer-Präsentation_2_WFBremen © WFB_BRENNEREI next generation lab

Workshop-Einblicke

Mit einem liebevoll und kompetent gestalteten Handbuch navigieren die Stipendiaten die Teilnehmer durch den Workshop. Am Anfang steht folgende Aufgabenstellung: „Suchen Sie sich im Team einen Technologietrend oder eine Kombination aus zwei Technologien aus. Besprechen Sie im Detail, wie diese genau funktionieren und wozu sie eingesetzt werden.

Stellen Sie sich nun folgende Fragen und diskutieren Sie im Team:

  • Wie sieht die Technologie aus, die Sie anbieten? Wofür wird sie hauptsächlich verwendet?
  • Wer nutzt Ihre Dienstleistung?
  • Was erwarten Ihre Kunden?
  • Wie sehen mögliche Anwendungen aus?
  • Wird dadurch ein Problem von 2015 gelöst?

Hochmotiviert wählen die Teams passende Technologietrends aus, z. B. 3D Druck, Robotik, Internet der Dinge, Wearables (tragbare Smartwatches oder Datenbrillen), Augmented Reality. Im zweiten Workshop kommen die sozialen Megatrend hinzu, z. B.  Diesmal lautete die Aufgabenstellung für die Teilnehmer: „Besprechen Sie im Detail, wie die Einbettung Ihres technologischen Geschäftsmodells in den sozialen Kontext gelingen kann.

Stellen Sie sich dazu folgende Fragen und diskutieren Sie diese im Team:

  • Wie beeinflusst die Entwicklung Ihr Konzept? Betrifft sie die Kernkompetenzen / Berufsfelder Ihrer Teammitglieder?
  • Inwiefern ändern sich dadurch die Anforderungen Ihrer Kunden?“

Bis zum Nachmittag haben die Teilnehmer in zwei Workshops ihre neu erdachten Dienstleitungen in das Umfeld der technologischen und sozialen Megatrends integriert. Nun stehen die Business-Trends im Fokus, also die Frage, wie Geschäfte zukünftig abgewickelt und welche Partnerschaften eingegangen werden, z. B. durch die Art der Arbeitsteilung und die Finanzierung. Zur Wahl stehen u. a. Kooperativen, Online- und Logistik-Plattformen der ShareEconomy, Crowd-Sourcing, -funding, -lending, digitales Empfehlungsmarketing, urbane und faire Logistik. Diesmal geht es um diese Fragen:

  • Welches Geschäftsmodell ist für Ihr Vorhaben hilfreich, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein?
  • Welches sind die ausschlaggebenden Kostenpunkte, um ihre Dienstleistung oder ihr Produkt zu finanzieren?
  • Wie, an welcher Stelle und wie oft stellen Sie ihren Kunden den Service in Rechnung?

Trendübersicht_WFBremen© aus dem Workshop-Handbuch, WFB_BRENNEREI next generation lab

Ganzheitlich denken und planen

In den Workshop wird rasch klar: Es geht nicht nur um neue Technologien. Die Kreativen führen den Teilnehmern vor Augen, dass bei neuen Geschäftsmodellen auch Business-Trends und soziale Entwicklungen zu berücksichtigen sind. Die kreativen Stipendiaten sind weder Logistik- noch IT-Experten. Doch sie vermitteln den Wirtschaftsvertretern an diesem Tag ganzheitliches Denken und zeigen ganz praktisch, wie Innovation entsteht: durch offene Kooperation, durch kreative und interdisziplinäre Arbeitsweisen und durch die persönliche Professionalisierung, indem sich jeder Akteur neue Methoden aneignet.

402589_web_R_K_B_by_Freya Diepenbrock_pixelio.de © Freya Diepenbrock, Pixelio.de

Geschäftsidee: Online-Verleih-Service im Musikbereich

Sven Hermann ist Leiter des Bereichs Marketing, Solution und IT Strategy bei der Bremer PTS Logistics GmbH. Mit rund 170 Mitarbeitern und zahlreichen Standorten steht das mittelständische Unternehmen für Qualität, Flexibilität und Innovation im Bereich der seemäßigen Exportverpackung. Hermanns Projektgruppe entwickelt beim Workshop einen Online-Verleih-Service für hochwertige Instrumente und Liebhaberstücke im Musikbereich (Motto: „Be King of Rock `n`Roll for a Day“), er erklärt das Vorgehen: „In den Diskussionen ging es um intelligente Verpackungen und Transporttechnologien, wie z. B. Green Packaging, Drohnen, Tracking und Sensorik.“ Leihinstrumente sollen letztlich sicher und schnell versandt und ausgetauscht werden und den Kunden ein leichtes Handling bieten. „Die Geschäftsidee des Online-Verleih-Services“, so Hermann, „basiert auf Kooperationen mit Musikhändlern und Privatpersonen, die nach Nutzungstagen entlohnt werden. Kunden sollen zwischen unterschiedlichen Abo-Angeboten auswählen können. Eine erste Anschubfinanzierung könnte über Crowdfunding gestartet werden.“

Das interdisziplinäre Team mit Vertretern aus Logistik, IT sowie Kultur- und Kreativbranche berücksichtigt bei den Überlegungen  folgende Trends: Cloud Logistics, autonome und faire Logistik, Internet der Dinge, lokale Intelligenz, preisgünstige Sensoren, Individualität, Shareconomy. Jede Branche bringt ihre eigenen, besonderen Kompetenzen ein:

  • Teammitglieder der Kultur- und Kreativbranche regen Perspektivwechsel an, hinterfragen und bewerten Trends. Sie gestalten das Marketing und finden Ideen für ergänzende Produkte und Dienstleistungen, um die Geschäftsidee mit zusätzlichen Mehrwerten zu unterstützen (Value Added Services).
  • Vertreter der IT Branche fokussieren mit ihrer technologischen Kompetenz die Anwenderfreundlichkeit bei der Entwicklung (Software-Ergonomie). Im Zentrum steht die Frage, wie sich Ausleihprozesse über die Online-Plattform optimal gestalten lassen und welche weiteren IT-Entwicklungen der Zukunft dabei zu  berücksichtigen sind.
  • Die Akteure der Logistik-Branche sind Experten für die Organisation von Waren- und Informationsflüssen und die damit verbundene Nutzung digitaler Technologien. Sie gewährleisten, dass Verpackung und Transport sicher, effizient und umweltfreundlich gestaltet und als zentrales Alleinstellungsmerkmal vermarktet werden.

RZ_PTS_Online-Banner_Troja_800x500px4 © PTS Logistics GmbH

Ergebnisse

Am Ende der Workshops präsentieren sich die Akteure gegenseitig ihre innovativen Ideen und Geschäftsmodelle. Und erhalten sofort Rückmeldung aus den anderen Gruppen. Eine hervorragende Möglichkeit der Erprobung und Simulation! Was ist realistisch, was ist noch ausbaufähig? Per digitaler Cloud in Schaufenster zu blicken, übte auf mehrere Gruppen einen starken Reiz aus. Daraus ergaben sich bei der Präsentation folgende Fragen: Können Produkte per Cloud-Schaufenster oder über Drohnen tatsächlich die Aufmerksamkeit der Kunden wecken? Werden berufliches und privates Leben noch stärker verschwimmen? Mit welchen Softwarelösungen können Lieferaufträge auch nachts aktiviert werden und Verlässlichkeit sichern. Für welche Aufgaben bzw. Teillösungen wird der Mensch nach wie vor unersetzlich sein?

Transportale_Drohnen_WFBremen © WFB_BRENNEREI next generation lab

Erkenntnisgewinn

Als Innovationsmanagerin Andrea Kuhfuss eine Woche nach dem Workshop die Feedbackbögen zurück erhält, erklären viele Teilnehmer, sie hätten am meisten von neu erlernten Kreativitätstechniken profitiert. Dieses Rüstzeug hätte maßgeblich dabei geholfen, neue Ideen für Produkte, Serviceangebote und Wertschöpfungsketten zu (er-)finden, sie zu bewerten und zu modifizieren. Die branchenübergreifende Mischung der Teams und den gegenseitigen Austausch beurteilten alle durchweg positiv. Als inspirierend werden rückblickend auch die neuen Perspektiven empfunden, die die Kreativen den Logistikern und ITlern im Workshop eröffnet hätten. Die Sprachlosigkeit zwischen beiden Branchen konnte zumindest an diesem Tag überwunden werden. Der Plan der Stipendiaten als Brückenbauer ist aufgegangen!

 

Inspirationstipps:

  • Der interaktive Workshop Transportale fand am 17.9.2015 in Bremen statt.
  • BRENNEREI next generation lab begreift sich als Think Tank und Werkstatt der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Programme vermitteln Wissen und machen Innovation erfahrbar. Von aktuellen Fragestellungen ausgehend richten sich die Angebote an Nachwuchskräfte aus aller Welt, an Unternehmen und an Institutionen, die sich professionalisieren und den Blick über den Tellerrand wagen wollen.

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